“Wichtig ist, über den juristischen Tellerrand zu schauen, sich mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und Kommunikationsskills zu entwickeln, um komplexe juristische Inhalte verständlich darzustellen.”
Teilnahme am IMR Jurapodcast
Wir starten nicht mit dem Auftrag des Arbeitgebers, sondern mit dir als Expertin. In unserem Personal Career Management beraten wir, wohin deine Stärken wirklich passen, vermitteln erst dann und begleiten dich langfristig weiter. Individualität statt Stapelvermittlung – das heißt ehrliches Feedback, Karriereplanung und Sparring über die erste Unterschrift hinaus.
Viele können ihre eigenen Stärken nicht konkret benennen, kommen aber mit sehr klaren Forderungen. Zudem fehlt oft Vorbereitung: keine Daten zur Kanzlei, keine Idee, welche Probleme sie dort lösen könnten. Wer dagegen zeigt, was er bietet und wie das zum Bedarf passt, wirkt sofort professionell – unabhängig von der Examensnote.
Kommunikation steht ganz oben. Ich muss komplexe Rechtsfragen so herunterbrechen, dass Nicht-Juristen sie sofort verstehen. Mandanten wollen Lösungen, keine Gutachtenprosa. Dazu kommen Verhandlungsgeschick, klare Prioritätensetzung und ein gewisses unternehmerisches Denken – gerade wenn ich später Mandate akquirieren oder Fachbereiche beraten soll.
Eine Kanzlei lebt von Cash-Flow, Marketing, HR und Prozessstrukturen – genau wie jedes andere Unternehmen. Wer das früh versteht, erkennt, dass Business Development, Networking und Selbstvermarktung Teil der anwaltlichen DNA sind. Sprich mit Praktikern, hospitiere, frage nach Kennzahlen. So lernst du, dich als künftige Geschäftspartnerin und nicht nur als juristischer Dienstleister zu positionieren.
Ein Mentor sagte mir: „Mit Jura kannst du alles machen.“ Das wollte ich testen. Vertrieb und Personal reizten mich schon während der Kaufmannsausbildung. In der Vermittlung verbinde ich juristisches Know-how mit Arbeit für und mit Menschen. Kommunikation, Verhandlung und der direkte Mehrwert für drei Seiten – Kandidat, Kanzlei, mich – motivieren mich bis heute mehr als reine Fallbearbeitung.
Schau über den Tellerrand! Diskutiere Digitalisierung, Politik oder Wirtschaft, nicht nur Kommentare. Engagiere dich im Moot Court, halte Vorträge, arbeite in Projekten mit Nicht-Juristen. So lernst du, Inhalte adressatengerecht aufzubereiten. Gleichzeitig formst du deine Persönlichkeit – die bleibt später stärker hängen als jede Falllösung im Assessorexamen.