Sebastian Mauer

Sebastian Mauer

Associate

Arbeitgeber in Folgen: GvW Graf von Westphalen

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Karriere-Timeline

🚀 Karriereweg von Sebastian Mauer

Fragen & Antworten

00:24–01:08

Warum wolltest du ursprünglich Lehrer werden?

Ich wollte nach dem Abi eigentlich Lehramt studieren – Englisch und Religion. Mir macht es Spaß, Wissen anschaulich zu vermitteln und mit Jugendlichen zu arbeiten. Weil mein NC zu schlecht war, rutschte ich in Jura. Nach ein, zwei Semestern dachte ich: Jetzt bist du schon hier, also zieh es durch.

02:40–02:56

Half dir die entspannte Zweitwahl-Mentalität im Studium?

Ja. Weil Jura nicht mein großer Lebenstraum war, ging ich gelassen an Noten und Konkurrenz heran. Ohne überhöhten Druck blieb die Freude, sodass ich erst in der Examensphase richtig Gas geben musste und dennoch genug Energie hatte.

04:13–04:30

Wer weckte dein Interesse am Datenschutzrecht?

Ein Kumpel fragte mich nach dem ersten Examen, ob ich schon von der DSGVO gehört hätte. Da ich Videospiele und Internet liebe, klang „Daten“ sofort spannend. Über Werkstudentenjobs in Datenschutz-Teams wurde daraus schnell echte Leidenschaft.

05:18–05:51

Warum hast du die Promotion aufgegeben?

Als ich zwei Wochen am Schreibtisch über meinem Promotionsthema brütete, merkte ich: Die Materie begeistert mich nicht genug für mehrere Jahre Forschung. Ich wollte praxisnah und abwechslungsreich arbeiten – also entschied ich mich bewusst gegen den Doktor.

07:34–08:03

Welche Eindrücke prägten dein Corona-Referendariat?

Die AGs liefen im Homeoffice, klassische Referendarsfahrten fielen aus. Trotzdem erlebte ich in der Zivilkammer Frankfurt spannende Verfahren: etwa eine Anwaltshaftung mit acht Kolleg:innen je Seite oder Streit um die Ohrmarke einer Kuh. Das zeigte mir, wie bunt Gerichtsarbeit sein kann.

10:34–10:45

Warum verließst du die Großkanzlei?

Ich arbeitete dort oft bis 23 Uhr ohne angemessene Wertschätzung. Selbst Kolleg:innen rieten zum Wechsel. Im Gespräch bei meinem heutigen Chef hörte ich: „Um 18 Uhr ist Feierabend.“ Diese realistische Work-Life-Balance und das gute Teamgefühl haben mich überzeugt.