“Die Flexibilität von mobilen Arbeitsmodellen führt zu höherer Zufriedenheit am Arbeitsplatz, ohne dass die Qualität der Arbeit leidet.”
Teilnahme am IMR Jurapodcast
Mich begeistert, dass unter einem Dach Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Anwälte zusammensitzen. Dadurch können wir Venture-Capital-Mandate oder Umstrukturierungen sofort aus drei Blickwinkeln denken, ohne lange Abstimmungsschleifen. Diese Interdisziplinarität spart Zeit, erhöht Qualität und macht die tägliche Arbeit intellektuell abwechslungsreich.
Die Pandemie hat gezeigt, dass Mandatsarbeit vollkommen ortsunabhängig funktioniert. Heute verbringe ich etwa drei Tage physisch im Büro und zwei mobil im Home-Office. Diese Flexibilität erhöht die Zufriedenheit im Team, ermöglicht internationale Calls zu jeder Zeitzone und lässt dennoch Raum für persönliche Begegnungen.
In der Londoner M&A-Praxis habe ich internationale Verhandlungsstile kennengelernt. Dort zählt präzise Vertragssprache und Tempo. Dieses Mindset – „first draft must sing“ – wende ich noch heute an, wenn wir englischsprachige Anteilskaufverträge für globale Investoren entwerfen.
Wir entwickeln eigene Token-basierten Investmentstrukturen oder automatisierte Vertragsmodule. So werde ich vom reinen „Schreibstubenanwalt“ zum Mitgestalter neuer Produkte. Technik und Recht zu verknüpfen, verschiebt die Rolle des Juristen vom Berater zum Innovationstreiber.
Flexible Teilzeitangebote – vom Associate bis zur Partnerin – öffnen unsere Kanzlei für Talente, die Familie oder andere Projekte integrieren möchten. Das fördert Diversität, erhöht Mandantenakzeptanz und zeigt, dass Exzellenz nicht an starre Stundenmodelle gebunden ist.
Viele Mandate stammen von früheren Kollegen oder Referendarskontakten. Pflegst du diese Beziehungen authentisch, öffnet sich ein dauerhaftes Karriere-Vitamin. Mein Wechsel zurück zu BRL wäre ohne dieses Netzwerk kaum zustande gekommen.