Associate
Da seine Noten für offizielle Austauschprogramme nur 'durchschnittlich' waren, organisierte er sein Auslandsjahr in Kairo selbst. Er schrieb etwa 50 bis 60 E-Mails an Professoren, bis er eine Zusage erhielt.
Quelle: IMR89
Seine Spezialisierung begann unscheinbar mit einem 'Sitzschein' im ersten Semester. Er besuchte eine Vorlesung zum Recht arabischer Staaten ohne Prüfungsdruck und war sofort 'angefixt'.
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Heute arbeitet er im internationalen Schiedsrecht in der Schweiz – ein Rechtsgebiet, von dem er zu Beginn seines Studiums 'noch nicht mal wusste, was ein Schiedsverfahren ist'.
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Während seines Aufenthalts in Kairo gingen seine geschriebenen Klausuren bei einem Umzug der Fakultät verloren. Das Prüfungsamt in Heidelberg akzeptierte die Leistungen glücklicherweise trotzdem.
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Die Idee, kurz nach dem Arabischen Frühling nach Kairo zu gehen, kam von seinem pragmatischen Onkel: 'Du lernst doch Arabisch. Warum gehst du nicht dahin?'
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Auf die Frage, warum er sich ursprünglich für Jura entschied, antwortet er entwaffnend ehrlich: 'Ich weiß es ehrlich gesagt selbst nicht so genau.'
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Jura ist überall präsent und wenn man sich für etwas interessiert, kann man dem juristischen Spin geben und so seine Karriere und sein Leben bereichern.