“Das Referendariat ist eine Riesenchance, um einen guten Überblick zu bekommen, wie Menschen in juristischen Berufen arbeiten, und bietet die Möglichkeit, in viele Institutionen reinzuschnuppern.”
Teilnahme am IMR Jurapodcast
Ein erstes Examen, Neugier auf Fachinhalte und echtes Medien-Gen sind Pflicht. Wer komplexe Themen kreativ denkt, Autor:innen souverän steuert und Lust hat, digitale Formate zu erfinden, passt hervorragend. Noten sind weniger entscheidend als Kommunikationsstärke, technische Offenheit und der Wille, sich in Rechtsgebiete wie Baurecht oder Insolvenzrecht tief einzuarbeiten.
Das Referendariat schenkte mir einen Rundumblick: Kanzlei, Verwaltung, Gericht – alles in 24 Monaten. Dieses Fundament gibt mir heute Glaubwürdigkeit gegenüber Autor:innen und Kunden, weil ich ihre Arbeitsabläufe kenne. Zugleich trainierte das zweite Examen meine Fähigkeit, komplexe Fälle schnell zu erfassen und unter Zeitdruck praxistaugliche Lösungen zu liefern.
Das Highlight war meine Wahlstation im Deutschen Bundestag. In den Ausschusssekretariaten sah ich, wie Recht unmittelbar Politik wird. Die Dynamik, Interdisziplinarität und Verantwortung bei Gesetzgebungsverfahren haben mir gezeigt, wie wichtig verständliche Kommunikation juristischer Inhalte ist – eine Erkenntnis, die meine weitere Laufbahn stark beeinflusst hat.
Ich fand schon in der Schulzeit Gefallen an der Logik des Rechts. Ein Anwaltspraktikum zeigte mir, wie man Probleme strukturiert löst, und die Uni-Vorlesungen bestätigten: Jura ist wie ein großes Rätsel mit klaren Regeln. Diese Kombination aus analytischem Denken und gesellschaftlicher Relevanz hat mich begeistert, deshalb fiel die Studienwahl leicht.
In meinem ersten Projekt bei der Bertelsmann Stiftung merkte ich, dass mich Autorenmanagement und Publikationen magisch anziehen. Ich koordinierte internationale Fachleute, veröffentlichte Bücher und spürte: Ich kann juristisches Wissen so verpacken, dass es Außenstehende erreicht. Dieses Erfolgserlebnis hat den weiteren Verlauf meiner Karriere bestimmt.
Wir sind das verbindende Puzzleteil zwischen klassischen Werken und den Arbeitsprozessen unserer Kund:innen. Wir extrahieren den fachlichen Nukleus aus Kommentaren, reichern ihn an und bieten ihn als Assistent, Online-Seminar oder Workflow-Snippet an. Kurz: Wir verwandeln Informationsmassen in handliche, kontextgenaue Lösungen, die Anwält:innen in Sekunden weiterhelfen.