“Ein Podcast ist eine Mischung aus Radio und Netflix on Demand – jederzeit abrufbar, zu deinem Lieblingsthema, unverwechselbar und persönlich.”
Teilnahme am IMR Jurapodcast
Shownotes funktionieren wie ein Blog-Anhang: Links, Literatur, Social-Media. Kapitelmarken sind Sprungpunkte in der Audiospur. Klickt jemand auf „00:12 Interviewstart“, springt der Player exakt dorthin. So navigiert man lange Episoden, behält aber alle Zusatzinformationen schriftlich verfügbar.
Starte mit einem Interview- oder Soloformat mit klarem Thema. Laber-Shows ohne roten Faden wirken leicht, brauchen aber enorme Chemie. Narrative Serien sind großartig, doch produktionstechnisch aufwendig. Ein strukturiertes Gespräch, das regelmäßig erscheint und echten Mehrwert liefert, ist für Einsteiger ideal.
Guter Klang schafft Nähe: Die Hörer fühlen sich, als säßen wir neben ihnen. Schlechter Ton verursacht Stress; Knacken kann körperlich wehtun. Ich verzeihe nur, wenn der Inhalt überragend ist – das passiert selten. Daher steht Ton für mich gleichberechtigt neben dem Content.
Nimm ein ordentliches USB- oder XLR-Mikro nah vor den Mund, Kopfhörer zum Monitoring und einen möglichst trockenen Raum. Für kleines Budget setze ich auf zwei Superlux-Headsets plus Zoom-Recorder; wer etwas mehr investieren will, nimmt ein Rode Procaster mit Audio-Interface. Mikro-Nähe schlägt jedes teure Studio.
Erst kommen die eigenen Kanäle: Website, Newsletter, Social-Media, persönliches Netzwerk. Baue Community und kooperiere mit anderen Podcaster-Innen. Sorge für suchbare Titel, Keywords und eine ausgefüllte Beschreibung, damit Plattformen dich finden. Reichweite entsteht weniger durch Algorithmen als durch begeisterte Hörer, die weiterempfehlen.
Bei Anchor war unklar, wie sich das Gratismodell finanziert und wo die Daten landen. Also haben wir letscast.fm als deutsche Alternative gestartet: transparente Preise, EU-Server und Support, der innerhalb von ein bis zwei Stunden antwortet. Datenschutz und Verlässlichkeit standen für mich an erster Stelle.