Richter
Richter bei Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen
Finanzierte sein Studium durch klassische Nebenjobs: Er stand bei McDonald's in der Düsseldorfer Altstadt an der Kasse, fuhr Lieferwagen und arbeitete als Kellner.
Quelle: IMR153
Ist leidenschaftlicher Fotograf und hat im Verfassungsgerichtshof eine Ausstellung kuratiert, die abstrakte Grundrechte in alltägliche Bilder übersetzt.
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War zunächst drei Jahre Anwalt in einer Großkanzlei, bevor er ins Richteramt wechselte. Für ihn ist die richterliche Unabhängigkeit ein Gut, 'das man kaum in Geld bezahlen kann'.
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Kommt aus einem Arbeiterhaushalt ohne akademische Vorbilder und betont, wie wichtig es ist, sich als Jurist 'Selbstvertrauen zu erarbeiten', auch wenn der familiäre Rückhalt fehlt.
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Verfassungsrechtsprechung mit Pizza: Ein Eilverfahren zur Stadionauslastung des 1. FC Köln bearbeitete er abends im Büro, während er Pizza bestellte und sich digital mit dem Senat abstimmte.
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Entdeckte seine Leidenschaft für Jura erst spät: Er war bereits Diplomverwaltungswirt bei der Stadt Düsseldorf, bevor er sich für ein Jurastudium beurlauben und später entlassen ließ.
Quelle: IMR153
Selbstvertrauen in der Ausbildung zu gewinnen ist entscheidend. Man darf Fehler machen, muss aber dranbleiben. Durch hartes Training und Vertrauen in sich selbst gelingt es.
Der Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen ist das oberste Gericht des Bundeslandes in Fragen der Landesverfassung. Er hat seinen Sitz im historischen Landeshaus in Münster, wo rund ein Dutzend Verfassungsrichterinnen und ‑richter sowie etwa 20 wissenschaftliche und administrative Mitarbeitende arbeiten. Als unabhängige Instanz wacht der Gerichtshof über Wahlprüfungen, Organstreitigkeiten und Verfassungsbeschwerden und prägt damit die rechtsstaatliche Architektur in NRW. Besonders hervor sticht seine Offenheit für Transparenz- und Outreach-Projekte wie die Ausstellung „Grundrechte in Bildern“ sowie eine moderne, zunehmend digitale Verfahrensführung. Hör rein in die aktuelle IMR-Folge und entdecke, wie Verfassungsrecht in der Praxis klingt – Kopfhörer auf und Justizia ins Ohr!