Richter
Begleitete schon als Kind seinen Vater zu Gerichtsterminen – hauptsächlich, damit seine Mutter 'mal ein paar Stunden nicht auf mich aufpassen musste'.
Quelle: IMR114
Hat in seiner Laufbahn bereits über 10.000 Examensklausuren korrigiert und macht dies immer noch mit 'großer Freude', um juristisch aktuell zu bleiben.
Quelle: IMR114
Braucht selbst als erfahrener Prüfer noch 2 bis 4 Stunden, um einen neuen Klausur-Sachverhalt wirklich vollständig zu durchdringen.
Quelle: IMR114
Lernte früh eine pragmatische Lektion von seinem Vater: 'Der Anwalt gewinnt und der Mandant verliert.'
Quelle: IMR114
Wollte eigentlich in eine Großkanzlei, blieb aber nach einem Probejahr am kleinen Amtsgericht Hofgeismar wegen der 'Liebe zum praktischen Leben' in der Justiz hängen.
Quelle: IMR114
Lässt sich von schlechter Handschrift in Klausuren nicht stressen: 'Nach zehn Sekunden ist man drin.'
Quelle: IMR114
Eine gute Klausur stellt unbekannte Rechtsfragen, bei denen man argumentieren muss, und ermöglicht es, mit Systematik und gesundem Menschenverstand eine praktikable Lösung zu finden – Mut zum eigenen Denken ist entscheidend.
Das Hessische Justizprüfungsamt ist eine Landesbehörde und damit ein klassischer Verwaltungsarbeitgeber; sein Hauptsitz befindet sich in Wiesbaden, wo rund 40 Beschäftigte die juristischen Staatsprüfungen des Landes konzipieren, organisieren und beaufsichtigen. Wer hier arbeitet, bewegt sich an der Schnittstelle von Recht, Organisation und Bildung und prägt mit jeder Klausur die nächste Juristinnengeneration. Wie Prüferinnen denken, welche Kniffe beim Korrigieren zählen und warum selbst die Handschrift noch eine Rolle spielt, erfahrt Ihr in unserer Podcastfolge – also Kopfhörer auf und reinhören!