Kristina Schwarze

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Unternehmensjurist(in)

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Karriere-Timeline

🚀 Karriereweg von Kristina Schwarze

Fragen & Antworten

04:20–05:05

Welche Stationen deines Referendariats prägten dich besonders?

Die Verwaltungsstation bei der Jugendgerichtshilfe öffnete mir die Augen für soziale Dimensionen des Rechts. In der Wahlstation bei einem Strafverteidiger in New York lernte ich ein neues System kennen und merkte, wie sehr mich internationale Arbeit motiviert. Diese Erfahrungen machten mir klar, dass ich gestaltend und grenzüberschreitend arbeiten möchte.

03:28–03:45

Warum hast du Jura Psychologie vorgezogen?

Mich faszinierten immer Sprache und Rhetorik. Mein Vater, Fachanwalt, zeigte mir, wie mächtig Worte im Recht sein können. Psychologie lockte zwar, doch die juristische Analyse und das Spiel mit Begriffen überzeugten mich letztlich mehr – Sprache plus Struktur, das war für mich die perfekte Kombination.

14:10–14:40

Wie profitierst du als Mediatorin von deinen Sprachkenntnissen?

Als Inhouse-Mediatorin führe ich Verfahren auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch. Wenn ich mit Kundinnen in ihrer Muttersprache spreche, entsteht sofort Vertrauen. Das erleichtert das Sammeln von Interessen, vermindert Missverständnisse und erhöht unsere Erfolgsquote – für Mediationsparteien genauso wie für das Unternehmen.

16:10–17:30

Wie hast du Mediation international aufgebaut?

2015 begann ich, Mediation in unseren Auslandsgesellschaften zu verankern. In Verona baute ich das Programm von null auf: Kolleginnen trainieren, Cases begleiten, Business Case rechnen. Danach vernetzte ich die Länder zu einer Community, die Erfahrungen austauscht und eigene Mediatoren ausbildet. So skalieren wir einheitliche, effiziente Konfliktlösung weltweit.

26:20–27:40

Wie unterstützt KI heute eure juristische Arbeit?

Mit dem konzernweiten Copilot chatten wir direkt mit Fallakten. Die KI fasst Schriftsätze zusammen, extrahiert Streitwerte oder Gerichtstermine und beantwortet Rückfragen. So bleibt mehr Zeit für Strategie und Kundengespräche. Auch unsere internationalen Kolleginnen nutzen das Tool, um effizienter zu arbeiten und Sprachbarrieren zu überwinden.

28:30–29:05

Welchen Rat gibst du Studierenden für ihre Karriereplanung?

Bleib neugierig auf neue Arbeitsformen. Probiere KI-Tools aus, teste Mediation, lerne Fremdsprachen. Wer Technologie und Soft Skills kombiniert, bleibt gefragt. Verlass also die Komfortzone schon im Referendariat – dadurch erkennst du, wo deine Leidenschaft liegt und verpasst nicht den Anschluss an kommende Entwicklungen.