Malaika Ahlers

Dr. Malaika Ahlers

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Karriere-Timeline

Fragen & Antworten

01:10–02:29

Warum hast du dich ursprünglich für ein Jurastudium entschieden?

Mein ursprünglicher Berufswunsch war der diplomatische Dienst im Auswärtigen Amt. Bei der Berufsberatung wurde mir geraten, Jura zu studieren, da dies der klassische Weg für eine Karriere als Botschafterin sei. Zudem reizte mich die Aussicht, sprachlich und argumentativ präzise arbeiten zu können, was für alle klassischen juristischen Berufe wie Anwaltschaft oder Justiz eine essenzielle Grundlage bildet.

02:40–03:21

Wer war ein wichtiges akademisches Vorbild während deines Studiums in Köln?

In Köln war Professorin Dauner-Lieb ein wichtiges Vorbild. Für mich ist es inspirierend, eine so starke Frau in einer akademischen Spitzenposition zu sehen, die als „Role Model“ fungiert. Solche Identifikationsfiguren sind gerade für Studentinnen wertvoll, um zu sehen, welche Karrierewege in der Rechtswissenschaft möglich sind. Zudem schätze ich die enge Vernetzung innerhalb der Kölner Juristenschaft sehr.

04:28–05:02

Welche kulturellen Unterschiede hast du während deines LLM-Studiums in London erlebt?

Im Vergleich zum deutschen Massenstudium war die Betreuung in London viel intensiver und persönlicher. In kleinen Gruppen konnte ich direkt mit den Professoren diskutieren, was die Synergien und den Lernerfolg massiv steigerte. Diese flachen Hierarchien und die offene Kommunikationskultur, in der man den Professor auch mal duzt, haben mir unglaublich viel Spaß gemacht und meine internationale Ausrichtung geprägt.

08:06–11:23

Warum empfiehlst du jungen Juristen eine Mitgliedschaft im Deutschen Anwaltverein?

Anders als die Pflichtmitgliedschaft in der Kammer bietet der DAV eine Plattform für freiwillige Vernetzung und Fortbildung. Er engagiert sich stark für die Rechtsstaatlichkeit und bietet Foren wie die „Junge Anwaltschaft“, in denen man offen Fragen stellen und Mentoren finden kann. Besonders für international Interessierte bieten Organisationen wie die AIJA durch den DAV hervorragende globale Vernetzungsmöglichkeiten.

15:16–17:11

Malaika, wie schaffst du den Spagat zwischen drei Kindern und Equity-Partnerschaft?

Es ist ein täglicher Kraftakt, der gute Organisation und ein stabiles Netzwerk erfordert. Ich habe gelernt, dass man nicht überall 130 Prozent geben kann, aber die Energie, die ich aus der Zeit mit meinen Kindern ziehe, hilft mir auch im Job. Mir ist es wichtig, als Equity-Partnerin zu zeigen, dass Familie und Spitzenkarriere vereinbar sind, ohne auf Kinder verzichten zu müssen.

20:17–21:21

Was fasziniert dich an der Arbeit im Bereich der dezentralen Quartiersversorgung?

Wir gestalten aktiv die Energiewende, indem wir innovative Modelle für Baugebiete entwerfen. Dabei kombinieren wir Zivilrecht mit komplexer Regulatorik, um Sektorkopplung durch Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobilität rechtlich abzusichern. Es geht darum, für Immobilienentwickler und Energieversorger den Rahmen zu schaffen, damit grüne Energieprojekte wirtschaftlich umsetzbar werden. In der Beratung ist das oft eine spannende Projektmanagementfunktion.