Marion Fischer

Dr. Marion Fischer

Associate

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Karriere-Timeline

🚀 Karriereweg von Marion Fischer

Fragen & Antworten

14:10–14:50

Warum hast du parallel promoviert und wie lief das?

Am Münchner Institut für Urheber- und Medienrecht konnte ich Forschung und Praxis verbinden. Ein Jahr Vollzeit schrieb ich an meiner Dissertation, redigierte zugleich Beiträge für die ZUM. Das Profil im Medienrecht wuchs – auch wenn die Fertigstellung sich durchs Referendariat verzögerte.

21:30–22:10

Wie kommen eure Pro-Bono-Mandate konkret zustande?

Drei Wege: direkte NGO-Netzwerke, Clearing-Houses wie UPJ und interne Empfehlungen. Ich sammele Anfragen, prüfe Konflikte, verschicke wöchentlich einen Newsletter und bilde Teams. Der Ablauf gleicht einem normalen Mandat – nur ohne Rechnung, aber mit genauso viel Herzblut.

08:40–09:30

Wie unterschied sich die Law School von deutschen Hörsälen?

Dort dominieren kleine Klassen, ständiges Cold-Calling und open-book-Klausuren unter Zeitdruck. Man löst Probleme, statt Paragrafen auswendig zu lernen. Für mich war das eine Schule im pragmatischen Denken, die ich heute täglich in Mandaten anwende.

24:20–25:00

Worin liegt die Bedeutung des DBAF-Projekts für dich?

Im Deutschen Bündnis für afghanische Flüchtlinge bündeln acht Kanzleien Kräfte, finanzieren eine IRC-Expertin und sichern Familien den Weg nach Deutschland. Hier entscheidet Großkanzlei-Know-how über Menschenleben – das motiviert mich und unsere Volunteers jeden Tag.

08:00–08:30

Was hast du aus dem USA-Studium besonders mitgenommen?

Ein Jahr Law School zeigte mir Case-Method, strenge Anwesenheitspflicht und Honor-Code. Take-Home-Exams zwangen zu schneller, präziser Recherche – genau das, was Mandanten später erwarten. Dieses praxisnahe Lernen hat meine Arbeitsweise nachhaltig geschärft.

18:30–19:10

Wie fandest du deine Spezialisierung im Markenrecht?

Marken stiften Identität – auch für NGOs. Durch die Station am EUIPO in Alicante sah ich die europäische Dimension. Die Mischung aus Kreativität und prozessualer Präzision passt zu mir; so wurde Markenrecht meine fachliche Heimat.