Richter
Sein 'Aha-Erlebnis' für den Richterberuf hatte er nicht im deutschen Hörsaal, sondern in den USA: Bei einem Moot Court übernahm er die Richterrolle und hatte 'unglaublichen Spaß', die Verhandlungen zu führen.
Quelle: IMR15
Vor seiner Zeit als Richter am OLG verbrachte er drei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im Dezernat von Richter Eichberger.
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Im Einstellungsgespräch stieß er auf Skepsis: Man fragte ihn verwundert, warum er mit einem LL.M.-Titel überhaupt Richter werden wolle – für die damaligen Entscheider passte das zunächst nicht zusammen.
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Er nutzte die Vorteile des öffentlichen Dienstes konsequent und ging kurz nach seiner Verplanung auf Lebenszeit für ein ganzes Jahr in Elternzeit.
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Aktuell ist er nur noch zu 30 Prozent in der Rechtsprechung tätig (im 8. Zivilsenat) und widmet sich zu 70 Prozent der Gerichtsverwaltung als 'Dienstleister der Rechtsprechung'.
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Der Beruf der Richterin und des Richters ist ein sehr schöner Beruf, aus dem man sehr viel persönliche Befriedigung ziehen kann. Ich kann ihn weiterhin nur empfehlen.
Als Oberlandesgericht ist das OLG Köln Teil der nordrhein-westfälischen Justiz und hat seinen Hauptsitz in einem markanten Neubau am Rheinufer. Rund 220 Richterinnen und Richter sowie weitere Mitarbeitende sorgen dafür, dass Berufungen und Beschwerden in Zivil- und Strafsachen, aber auch presserechtliche Streitigkeiten, zügig entschieden werden. Seine besondere Expertise im Medien- und Wirtschaftsrecht macht das Gericht deutschlandweit zu einer gefragten Instanz. Wie der Arbeitsalltag dort aussieht und welche Wege Nachwuchsjuristinnen und -juristen ins Richteramt führen, erfährst du in unserer Podcastfolge – klick dich rein und höre selbst hinter die Kulissen des OLG Köln!