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  • IMR068: Ein gutes Staatsexamen | Interview Executive Assistant
    IMR068: Ein gutes Staatsexamen | Interview Executive Assistant
    Zivilrecht & ZPOVerwaltungsrechtHandelsrechtM&A / Gesellschaftsrecht

    Glück ist ein erheblicher Anteil am Examen, aber planbar ist es schwer. Wichtig ist, sich auf eigene Stärken zu konzentrieren, Fähigkeiten zu entwickeln und nicht nur Wissen auswendig zu lernen.

Karriere-Timeline

🚀 Karriereweg von Max Lieb

Fragen & Antworten

14:05–14:17

Warum fokussiertest du dich besonders auf Öffentliches Recht?

Zivilrecht lag mir, Strafrecht mochte ich nicht. Im Öff-Recht war ich schwächer, sah aber planbar gute Punkte. Mit Professor Muckes Skript wurde das Fach zur „Lebensversicherung“, die mein Gesamtergebnis stabilisierte.

19:44–19:54

Welche Rolle spielten Kommentare in deiner Vorbereitung?

Kommentare boten mir den schnellsten systematischen Überblick. Fand ich ein Problem, schlug ich zuerst im Kommentar nach, verstand das Normgefüge und entwickelte daraus tragfähige Argumente statt bloßer Definitionen.

19:32–19:40

Was ist dein wichtigster Rat zu Klausurstrategien?

Arbeite an Argumentation und Struktur, nicht an 100 Fachproblemen. Schreibe viele Originalklausuren, lerne aus Korrekturen und setze auf Systemverständnis – dann kannst du auch unbekannte Normen souverän bearbeiten.

04:30–04:40

Was motivierte dich, trotz Pausen das Studium fortzusetzen?

Nach zweieinhalb Jahren Stillstand merkte ich, dass Aufgeben nach all den bereits investierten Semestern einfach keine Option mehr war. Ich sagte mir: „Zieh es jetzt durch, bring es hinter dich.“ Dieser Entschluss, nicht ohne Abschluss dazustehen, war mein größter Antrieb, das Examen doch noch anzugehen.

16:59–17:13

Wie wähltest du dein Lernmaterial für das Examen aus?

Mein Motto: weniger ist mehr. Im Öff-Recht nutzte ich fast ausschließlich Muckes Skript, ansonsten Kommentare – MünchKomm, Beck-Online – und kompakte Jura-Kompakt-Hefte. Ganze Lehrbücher las ich nicht; dafür fehlten Zeit und Lust.

29:26–30:00

Wo siehst du Reformbedarf im Staatsexamen?

Die Bewertungsmaßstäbe sind zu subjektiv. Erst- und Zweitkorrektor sollten blind korrigieren; weichen sie stark ab, entscheidet ein dritter Gutachter. Zudem brauchen wir Aufgaben, die Fähigkeiten prüfen statt auswendig gelerntes Spezialwissen.