Pantea Farahzadi

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Karriere-Timeline

🚀 Karriereweg von Pantea Farahzadi

Fragen & Antworten

05:05–05:35

Wie hast du dich effizient aufs Erste Examen vorbereitet?

Ich musste nebenbei zwei Minijobs finanzieren, deshalb brauchte ich Struktur. Ein privates Repetitorium gab mir einen klaren Zeitplan. Ich arbeitete jeden Stoffblock konsequent durch – ohne Romantisieren, einfach stupides Abarbeiten. Genau diese Mischung aus Tempo und System ließ mich schnell und trotzdem solide durchs Examen kommen.

01:25–03:25

Panthea, was hielt dich schlussendlich beim Jurastudium?

Ich kam eigentlich wegen Medien nach Köln und betrachtete Jura nur als Lückenfüller. Doch gleich im ersten Semester fesselten mich die Vorlesungen. Das handschriftliche Lob von Professor Kress auf meiner Strafrechtsklausur zeigte mir Talent und Perspektive. Dieses persönliche Feedback motivierte mich, die Fachrichtung nicht zu wechseln, sondern mein Potenzial im Recht auszubauen.

03:40–03:50

Wann wurdest du dir sicher: Strafrecht ist dein Fach?

Als ich im dritten Semester bei einem äußerst korrekten Strafverteidiger als studentische Hilfskraft anfing, sah ich echte Akten und Verantwortung. Da spürte ich, dass Verteidigen meine Kombination aus Dynamik, Analyse und Menschenkenntnis ist – seitdem stand die Fachwahl fest.

09:24–09:40

Warum braucht das Strafrecht mehr Verteidigerinnen?

Gerade im Sexualstrafrecht wünschen sich Mandanten oft gezielt eine Frau – Befragungen können sensibler und zugleich glaubwürdiger geführt werden. Viele männliche Kollegen raten Frauen dennoch ab; ich halte das für Konkurrenzschutz. Die Nachfrage beweist täglich, dass eine weibliche Perspektive Verteidigungsstrategien erweitert.

23:40–24:05

Was erwartet Praktikanten und Referendare in deiner Kanzlei?

Sie begleiten mich zu Haftvorführungen, Hauptverhandlungen und Mandanten­gesprächen, sehen also das echte Handwerk. Schreiben steht weniger im Vordergrund; wichtiger ist, live zu erleben, wie man zwischen Strategie, Empathie und Hartnäckigkeit balanciert. So erhalten sie eine praxisnahe Vorbereitung auf eigene strafrechtliche Aufgaben.

15:54–16:04

Wie gestaltest du das erste Gespräch mit Beschuldigten?

Ich fordere absolute Offenheit: Nur wenn ich die ganze Wahrheit kenne, kann ich optimal verteidigen. Ich erkläre Schweigerecht und Verschwiegenheit, bitte zunächst um keine Aussagen gegenüber Polizei oder Gericht und lege die Strategie erst nach Akteneinsicht fest. So entsteht schnell Vertrauen und eine klare Verteidigungslinie.