“Jedes Feedback, auch negatives, ist wichtig und wertvoll. Daraus lernt man und entwickelt sich weiter, gerade am Anfang als Anwalt. Das hat meinen Stil innerhalb eines Jahres erheblich verändert.”
Teilnahme am IMR Jurapodcast
Influencer-Posts verbinden Markenrecht, Wettbewerbsrecht und Medienrecht. Wir prüfen, wie Kooperationen korrekt gekennzeichnet werden, damit Follower nicht getäuscht werden. Die Rechtslage entwickelt sich rasch – Stichwort „Greenwashing“. Dadurch bleibe ich fachlich ständig am Ball und sehe sofort gesellschaftliche Auswirkungen.
Ich kannte Team und Mandate bereits, bekam aber umfassende IT- und Fach-Trainings plus unser Kanzlei-Retreat. So fühlte sich der Start vertraut an, dennoch stieg die Verantwortung: Jetzt unterschreibe ich selbst Schriftsätze und vertrete Mandanten offiziell.
Ich starte den Timer, wenn ich beginne, und stoppe ihn, wenn ich fertig bin – transparent und ohne mich verrückt zu machen. So sehen Mandanten exakt, wofür sie zahlen, und ich behalte trotzdem den Fokus auf inhaltlicher Qualität statt auf Stundenzielen.
Der Leistungssport hat mich früh an Disziplin, klare Zeitpläne und echtes Team-Play gewöhnt. Im Boot musst du jeden Schlag exakt auf den Vordermann abstimmen – genau wie später Fristen mit Kolleg:innen. Diese Routine, sich durchzubeißen, hilft mir heute beim Aktenstudium ebenso wie bei langen Verhandlungstagen.
Als Referendar lernte ich hier schon Mandanten, Abläufe und das Team kennen. Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht sind greifbar: Du siehst Logos, Kampagnen, Produkte. Dieses unmittelbare Ergebnis motiviert enorm und verschafft dir praxisrelevantes Wissen für eine spätere Spezialisierung.
Nach einem BWL-Semester merkte ich: zu viel Mathe, zu wenig Text. Ein Praktikum im Notariat zeigte mir, wie spannend es ist, Sachverhalte sprachlich zu strukturieren und Lösungen zu verhandeln. Da wusste ich: Juristische Argumentation liegt mir besser als Zahlenkolonnen.