“Wer diese Entwicklung nicht mitmacht, wird früher oder später nicht mehr mithalten können, weil es wird internationaler und es ist extrem wichtig, auf Englisch zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln.”
Teilnahme am IMR Jurapodcast
In Deutschland schützt das Kündigungsschutzgesetz Arbeitnehmer deutlich stärker als britisches Recht. Meine Londoner Kollegen erschrecken erst, wenn sie hören, wie langwierig Verfahren hier sind. Umgekehrt ist Harassment in UK viel größer aufgehängt als bei uns – dort werde ich bei solchen Fragen sofort angerufen.
Mein Uni-Trainer gab mir einen simplen Rat: Konsumiere alles auf Englisch – Serien, Filme, Fachtexte. So gewöhnst du Ohr und Wortschatz täglich, ohne zusätzlichen Lernaufwand. Zwei Stunden Kurs pro Woche reichen nicht, aber permanenter Kontakt mit Sprache bringt echte Fortschritte.
Wer heute in einer internationalen Kanzlei starten will, muss routiniert Englisch sprechen. Die ersten drei Jahre sind ideal, um Fehler zu machen und sich sprachlich zu entwickeln. Ohne diese Kompetenz bleibt man schnell in einer Einbahnstraße stecken, weil Mandate und Teams immer grenzüberschreitender werden.
Unsere deutschen Büros findest du in Düsseldorf, Frankfurt und München – jeweils mit starken arbeitsrechtlichen Teams.
Der EuGH hat klargestellt: Arbeitgeber müssen künftig jede Arbeitsstunde erfassen, nicht nur Überstunden. Damit steht erstmals schwarz auf weiß, ob Ruhezeiten eingehalten wurden. Für Vorstände bedeutet das potenziell strafrechtliche Verantwortung. Zugleich dürfte die Entscheidung die Debatte anheizen, ob das starre deutsche Arbeitszeitgesetz noch zeitgemäß ist.
Ich sitze nicht acht Stunden am Schreibtisch, sondern spreche ständig mit HR-Abteilungen, Betriebsräten und Gerichten. Mal geht es um eine Elternzeitbitte, mal um eine komplexe Restrukturierung. Diese Mandantennähe und Themenvielfalt halten meinen Alltag lebendig und praxisnah.