“Ein guter Anwalt macht den Unterschied, wenn es darum geht, sich bei Kündigungsschutzklagen nicht unter Wert zu verkaufen. Beratung und Unterstützung sind entscheidend, um für Mandanten das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.”
Teilnahme am IMR Jurapodcast
Ich habe in den ersten BWL-Semestern gemerkt, dass mich juristische Fragestellungen viel mehr packen als betriebswirtschaftliche Zahlen. Beim Ausfüllen eines simplen Vertrags-Lückentextes wollte ich wissen, was dahintersteckt – vollständige Rechtsstrukturen statt Stichworte. Dieses Aha-Erlebnis hat mich motiviert, komplett auf Jura umzusteigen und meinen analytischen Ehrgeiz dort auszuleben.
Mich reizt das unmittelbare Ergebnis meiner Arbeit: Ein konkretes Problem, tiefe Recherche, dann die überzeugende Lösung im Gerichtssaal oder Vergleich. Dieses Erfolgserlebnis, gepaart mit unternehmerischer Freiheit und Beratungskompetenz, gibt mir mehr Energie als jede Verwaltungsstation. Ich will gestalten, nicht nur verwalten – deshalb bin ich Anwalt geworden.
Arbeitsrecht vereint meine Leidenschaft fürs Verhandeln und den menschlichen Faktor. Die Fälle sind nah am Alltag, oft emotional und strategisch zugleich. Außerdem bot mir die Kanzlei die Freiheit, dieses Gebiet von null an aufzubauen. Diese Mischung aus Pioniergeist und direktem Mandantenkontakt macht mir einfach Spaß.
Für den Fachanwalt braucht man drei Elemente: einen sechsmonatigen Lehrgang mit drei Klausuren, die Sammlung von 100 (Arbeitsrecht) beziehungsweise 160 (Verkehrsrecht) Praxisfällen und mindestens drei Jahre Zulassung. Ich habe den Lehrgang direkt nach dem Examen absolviert, sammle seitdem systematisch Aktenzeichen und reiche alles bald bei der Kammer ein – dann folgt der Doppeltitel.
Mein Chef Umut Schleyer hat mich früh gefördert: Er vertraute mir komplette Mandate, noch als Werkstudent, und motivierte mich, das Arbeitsrecht in der Kanzlei aufzubauen. Dieses Vertrauen und die gemeinsame Vision prägen bis heute meine Berufsauffassung von Loyalität, Eigenverantwortung und kontinuierlicher Weiterbildung.
Wer bei uns reinschnuppert, sollte Neugier auf Verkehrs- und Arbeitsrecht mitbringen, keine Scheu vor Mandantenkontakt haben und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Vorkenntnisse sind kein Muss – wichtiger sind Zuverlässigkeit, Teamgeist und die Bereitschaft, sich in Akten zu verbeißen. Donuts dürfen, müssen aber nicht mitgebracht werden.