CEO
Sein ursprünglicher Berufswunsch war Strafverteidiger. Er entschied sich jedoch für das Richteramt, weil er das Feld nicht konservativen Kräften überlassen wollte: 'Wieso sollen eigentlich alle kritischen... Menschen Anwälte werden und in der Justiz bleiben dann nur die anderen?'
Quelle: IMR40
Die Inspiration zur Gründung der Gesellschaft für Freiheitsrechte sammelte er während eines Sabbaticals und LL.M.-Studiums in New York, wo er US-Organisationen wie die ACLU und EFF studierte.
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Vor seiner Arbeit am Verfassungsgericht und als CEO startete er ganz bodenständig als Proberichter am Amtsgericht Tiergarten, wo er hauptsächlich Verkehrssachen und 'Knöllchen' bearbeitete.
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Er vergleicht seine kritische Haltung gegenüber dem Staat mit einer echten Freundschaft: 'Wer will denn schon Ja-Sager im Freundeskreis? Wirklich wichtig ist, dass einem gute Freunde sagen: Ey Ulf, das war richtig blöd.'
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Sein Rat an Jurastudierende im Examenstress ist, trotz Effizienzdruck über den Tellerrand zu schauen: 'Recht vollzieht sich nicht im luftleeren Raum... Wer profitiert von dieser Rechtslage?'
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Es lohnt sich, über das Examenstoff hinauszuschauen und zu fragen, welche gesellschaftlichen Interessen und Folgen das Recht hat. Recht vollzieht sich in Gesellschaft und wirkt intensiv auf Menschenleben.
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e. V. (GFF) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Rund 25 Mitarbeitende – vor allem Juristinnen und Juristen – führen dort strategische Klagen, um Grund- und Menschenrechte vor Gerichten in Deutschland und Europa durchzusetzen. Das Team kombiniert amerikanisch geprägte Impact-Litigation-Ansätze mit deutscher Verfassungsdogmatik, arbeitet eng mit pro-bono-Kanzleien zusammen und glänzt mit Erfolgen etwa gegen Massenüberwachung oder für Gesundheitsfürsorge ohne Angst. Hör rein, wenn Du erfahren willst, wie Litigation zum Demokratie-Turbo wird – unsere Podcastfolgen mit der GFF warten schon in Deiner Playlist!