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  • IMR162: Work-Life-Balance, Gesellschaftsrecht, Verhandlungsmanagement
    IMR162: Work-Life-Balance, Gesellschaftsrecht, Verhandlungsmanagement
    ErbrechtM&A / GesellschaftsrechtImmobilienrecht

    Man muss nicht nur exzellentes juristisches Know-how mitbringen, sondern auch die Fähigkeit, pragmatische Lösungen für Mandanten zu finden und Empathie zu zeigen – besonders im Mittelstand geht es um Menschen und ihre Probleme.

Karriere-Timeline

5.06.2023Podcast-Episode

IMR162 - IMR162: Work-Life-Balance, Gesellschaftsrecht, Verhandlungsmanagement

Teilnahme am IMR Jurapodcast

Bei: MELCHERS Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
🚀 Karriereweg von Andreas Masuch

Fragen & Antworten

06:05–06:30

Wie beeinflusste Prof. Ulmer deine Laufbahn?

Im Seminar bei Peter Ulmer entdeckte ich das Personengesellschaftsrecht. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter konnte ich täglich von ihm lernen, bekam frühe Verantwortung und vertiefte mich in gesellschaftsrechtliche Fragestellungen. Ulmers Anspruch an Präzision prägte meinen Beratungsstil entscheidend.

06:35–07:00

Warum hast du dich fürs Gesellschaftsrecht entschieden?

Eigentlich wollte ich ins Urheberrecht, vielleicht zur Musikbranche. Durch die Lehrstuhlstelle bei Ulmer rutschte ich in komplexe Gesellschaftsrechtsfälle. Je mehr ich mich einarbeitete, desto spannender wurden Struktur- und Machtfragen in Unternehmen. Irgendwann war ich Experte – und blieb dabei.

07:20–07:40

Wie bereitest du dich ohne Repetitor aufs Examen vor?

Ich lernte in einer kleinen, sehr disziplinierten Lerngruppe, entwickelte eigene Übersichten und übte konsequent Originalklausuren. So behielt ich die Freiheit, Schwerpunkte selbst zu setzen. Das Ergebnis: Top-Ten-Platz in Heidelberg – ein Beweis, dass Selbstorganisation funktioniert, wenn man sich fokussiert.

11:25–11:55

Welche Schritte führen zum Partnerstatus?

Man startet als versierter Jurist, wächst dann zum Anwalt mit Mandantenkontakt und entwickelt sich schließlich zum Unternehmer. Mentoren halfen mir, Verhandlungen zu führen, wirtschaftlich zu denken und eigene Mandanten aufzubauen. Wer diese drei Ebenen beherrscht, hat realistische Chancen, Partner zu werden.

12:00–12:25

Wie gewinnst du das Vertrauen mittelständischer Mandanten?

Ich höre zu, zeige Empathie und bespreche nicht nur Paragrafen, sondern auch wirtschaftliche Folgen. Mittelständler wollen Lösungen, keinen 50-Seiten-Kommentar. Wenn sie merken, dass ich ihre Sorgen ernst nehme und pragmatisch handele, entsteht eine dauerhafte Vertrauensbasis.

23:25–24:35

Welche Anforderungen stellst du an Bewerberinnen?

Wir brauchen exzellente Juristinnen, die zugleich pragmatisch denken. Neben zwei ordentlichen Examina zählt die Persönlichkeit: Ausdauer, Teamgeist, vielleicht sichtbar an Marathon-Training oder ehrenamtlichem Engagement. Wer Probleme lösungsorientiert kommuniziert und sich mit Mandanten identifiziert, hat bei uns beste Entwicklungschancen.