Teilnahme am IMR Jurapodcast
Mein Onkel war der geborene Erzähler: witzig, lebhaft, immer mit spannenden Fällen im Gepäck. Auf Familienfeiern hing ich an seinen Lippen und dachte: Wenn Anwälte so begeisternd sein können, möchte ich das auch. Seine Leidenschaft hat meinen Berufswunsch stark geprägt.
Ein Patent ist ein gewerbliches Schutzrecht, das mir für maximal 20 Jahre ein Monopol auf eine technische Erfindung gibt. Ich kann anderen untersagen, diese Technologie ohne Lizenz zu benutzen. Anders als beim Urheberrecht entsteht es erst durch Anmeldung und Erteilung beim Patentamt.
Ich brauche offene, begeisterungsfähige Persönlichkeiten, die gern argumentieren und vortragen. Prozessrecht lebt von Kommunikation. Noten sind wichtig – zusammen etwa 18 Punkte –, doch Leidenschaft, Teamfit und solides Englisch wiegen genauso. Wer neugierig bleibt und sich schnell in neue Technik einarbeitet, passt bestens.
Mein Erasmus-Jahr in Dublin hat mein Englisch in Pubs und Hörsälen verankert, mich organisatorisch erwachsen gemacht und mir neue Blickwinkel aufs Recht eröffnet. Auslandserfahrungen stärken Selbstständigkeit, interkulturelle Kompetenz und machen Lebensläufe sichtbar einzigartig – egal ob als Erasmus, Station oder LLM.
Ich habe im Repetitorium und Uni-Rep über hundert Klausuren geschrieben – oft zwei bis drei pro Woche. Die stetige Wiederholung schärfte Zeitmanagement, Gutachtenstil und Prüfungsaufbau. Fehler wurden früh sichtbar und saßen daher im Examen nicht mehr so tief. Praxis schlägt Theorie in der Vorbereitung eindeutig.
Ich bin in einer Familie mit vielen Anwälten aufgewachsen. Schon als Kind faszinierte mich, wie man mit Sprache Probleme löst. Das strukturelle Denken, die Suche nach dem Kern eines Sachverhalts und das Reden-dürfen passten perfekt zu meiner kommunikativen Ader. Deshalb entschied ich mich, Jura zu studieren, obwohl meine Eltern selbst keine Juristen sind.