Clemens Pfeifer

Clemens Pfeifer

Journalist

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Karriere-Timeline

🚀 Karriereweg von Clemens Pfeifer

Fragen & Antworten

04:56–05:15

Was hat dich dazu bewogen, Jura mit Medienproduktion zu verknüpfen?

Ich habe mein Studium als Freelancer in der Medienbranche finanziert und Videos hinter der Kamera produziert. Zudem habe ich an der Uni Jura für Nicht-Juristen unterrichtet. Diese Kombination aus kreativer Arbeit und didaktischer Wissensvermittlung hat mir gezeigt, dass ich Menschen helfen möchte, ihre Rechte besser zu verstehen und diese auch praktisch durchzusetzen.

03:19–03:53

Clemens, was ist die übergeordnete Mission deines Kanals „die Juristen“?

Unsere Mission ist es zu zeigen, dass Jura nicht nur aus Verboten besteht, sondern Rechte verleiht und Möglichkeiten schafft. Wir erklären komplexe Sachverhalte so, dass junge Leute sie in ihrem Alltag anwenden können, wie etwa das Recht auf Akteneinsicht nach dem Abitur. Wir haben Jura studiert, damit unsere Zuschauer es nicht selbst tun müssen.

06:38–07:13

Warum möchtest du den Berufsstand der Juristen eigentlich überflüssig machen?

Ich habe die romantische Vorstellung einer Welt, in der Juristen gar nicht mehr gebraucht werden. Wenn alle Menschen und Unternehmen genau wissen, was rechtens ist und was nicht, gäbe es weniger Raum für bewusste Ausnutzung oder unfaire Gewinnmaximierung auf Kosten anderer. Mein Ziel ist es, durch Information mehr Gerechtigkeit und Frieden in der Gesellschaft zu schaffen.

09:12–11:07

Wieso müssen rechtliche Themen auf Social Media virales Potenzial haben?

Inhalte bringen nur dann etwas, wenn sie auch gesehen werden. Da wir eine junge Zielgruppe erreichen wollen, müssen wir den Content oft unterhaltsam verpacken, etwa durch ein Selbstexperiment zum Kreditkartenbetrug. Virales Potenzial hilft uns, Reichweite zu generieren, wobei wir gesellschaftlich relevante Themen auch dann besetzen, wenn sie mal nicht den klassischen Algorithmus-Kriterien entsprechen.

14:32–15:32

Wie gehst du persönlich mit Beleidigungen und Drohungen im Internet um?

Da unser Content sachlich und nicht rein persönlich ist, nehme ich Hate Speech nicht zu nah an mich heran. Ich versuche eher, eine empathische Perspektive einzunehmen; wer fremde Menschen im Netz beschimpft, tut mir fast leid. Solange es keine ernsthaften Straftaten sind, ist mir die negative Meinung einzelner Personen über mich als „Besserwisser“ meistens egal.

15:39–16:31

Welche juristischen Herausforderungen siehst du durch KI-Halluzinationen in den Kommentaren?

Es ist problematisch, dass LLMs oft sehr überzeugend wirkende Kommentare mit erfundenen Gerichtsurteilen generieren. Wenn solche Falschbehauptungen viele Likes erhalten, müssen wir mühsam jedes einzelne angebliche Urteil recherchieren und widerlegen, um die Korrektheit unseres Kanals zu wahren. Das ist besonders anstrengend, da Nutzer selten in unsere sorgfältig aufbereiteten Quellenapparate unter den Videos schauen.