Inka Knappertsbusch

Dr. Inka Knappertsbusch

Counsel

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Karriere-Timeline

🚀 Karriereweg von Inka Knappertsbusch

Fragen & Antworten

01:32–01:59

Warum hast du von Konstanz nach Bonn gewechselt?

Konstanz war traumhaft, aber sehr klein. In Bonn bekam ich eine traditionsreiche, größere Fakultät, zentral zwischen West- und Norddeutschland gelegen. Dort fand ich mehr Kommiliton:innen, Spezialvorlesungen – und schlicht mehr Stadtleben, ohne gleich nach Köln pendeln zu müssen.

04:09–04:23

Welche Parallelen siehst du zur Staatsanwaltschaft?

Bei beiden Rollen zählt der mündliche Auftritt. Wie in einer Hauptverhandlung argumentiere ich im Arbeitsgericht spontan, reagiere auf Zeug:innen und stelle Anträge. Dieses direkte Überzeugen vor Publikum hat mich schon im Referendariat an der Staatsanwaltschaft fasziniert – jetzt lebe ich es im Arbeitsrecht aus.

13:05–13:45

Wie hast du Promotion und Anwaltsjob unter einen Hut gebracht?

Ich nutzte jede Lücke: erst recherchieren, dann täglich anderthalb Seiten schreiben – egal wie perfekt. Während eines 9-to-5-Secondments in London hatte ich abends freie Zeit. Nach 18 Monaten war die Diss fertig, weil ich Konsistenz wichtiger fand als Eleganz.

14:24–14:44

Welche Rolle spielte dein Secondment in London?

London gab mir einen strukturierten Arbeitstag, internationale Mandate und gleichzeitig freie Abende. Dort begann ich die Dissertation und sammelte Erfahrungen in einem globalen Umfeld – ein wertvoller Booster für Fachwissen und Selbstorganisation.

28:58–29:17

Worauf achtest du bei Referendar:innen in deinem Team?

Noten sind Einstiegskriterium, aber entscheidend ist Motivation. Wer schon in Sport, Politik oder Projekten Initiative gezeigt hat, bringt Kreativität ins Mandat. Jura kann man lernen – Leidenschaft und Ideenreichtum müssen Bewerber:innen mitbringen.

30:51–31:54

Welche Chance hast du mutig ergriffen und nicht bereut?

Auf der Digital-X-Messe ließ ich mir einen Mikrochip implantieren. Viele zögerten, ich sah eine perfekte Fallstudie für meine Datenschutz-Promotion und spätere KI-Vorträge. Der Chip zeigte, dass ich Technik nicht nur bespreche, sondern ausprobiere – eine Entscheidung, die meine Glaubwürdigkeit enorm gestärkt hat.