Nicolas Gabrysch

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🚀 Karriereweg von Nicolas Gabrysch

Fragen & Antworten

01:01–01:56

Warum hast du dich ursprünglich für ein Jurastudium entschieden?

Ich komme aus einem Juristen-Haushalt, da mein Vater in der Bundestagsverwaltung tätig war. Mich faszinierte, wie er juristische Grundkenntnisse in vielfältigen Bereichen abseits der klassischen Anwaltstätigkeit anwenden konnte. Zudem hatte ich anfangs die Ambition, wirtschaftliche Themen mit Jura zu verknüpfen, was ich heute in meiner täglichen Arbeit als Managing Partner wieder vollumfänglich umsetzen kann.

01:01–01:56

Warum hast du dich ursprünglich für das Jurastudium entschieden?

Ich komme aus einem Jura-Haushalt, da mein Vater in der Bundestagsverwaltung tätig war. Er nutzte juristische Grundkenntnisse in einem breiteren Kontext, was ich spannend fand. Obwohl ich anfangs auch wirtschaftliche Ambitionen hatte, bin ich durch das elterliche Vorbild in die Rechtswissenschaften reingerutscht. Ich habe diesen Weg bis heute nie bereut, da mir die Anwendung juristischen Wissens in der Praxis sehr liegt.

02:16–04:19

Wie verlief dein Einstieg bei Osborne Clarke nach dem Referendariat?

Mein Weg begann im Jahr 2001 während einer Kooperation mit meiner damaligen Kanzlei. Die internationale Ausrichtung und die Arbeit auf Englisch reizten mich sehr. Kurz nach meinem Einstieg zerbrach die ursprüngliche Allianz, und ich gehörte zu dem kleinen Team von 17 Pionieren, die das deutsche Büro in Köln für die englische Kanzlei neu aufbauten. Das war echtes Startup-Feeling.

02:16–03:20

Was motivierte dich, nach dem Referendariat international zu arbeiten?

Nach einem Highschool-Jahr in den USA wollte ich meine Englischkenntnisse unbedingt beruflich nutzen. Die Aussicht, international zu arbeiten, war für mich ein entscheidender Faktor beim Berufseinstieg. Deshalb habe ich meine Wahlstation in England absolviert und bin 2001 als Anwalt bei einer Kanzlei eingestiegen, die eine starke internationale Ausrichtung und Kooperationen im Silicon Valley verfolgte.

05:44–06:03

Welche Personen haben deine fachliche Ausbildung in der Kanzlei maßgeblich geprägt?

In meinen Anfangsjahren wurde ich vor allem von Rudolf Hübner im Gesellschaftsrecht und Ralf Schlösser im Steuerrecht ausgebildet. Sie führten mich an große Private-Equity-Transaktionen heran. Später war die Zusammenarbeit mit Konstantin Ewald entscheidend, mit dem ich die Synergien zwischen Corporate und IT-Recht erschlossen habe, um eine hochspezialisierte Beratung für die Technologie-Branche anzubieten.

04:19–05:44

Nikolaus, wie hast du die Gründungsphase von Osborne Clarke in Deutschland erlebt?

Das war echtes Startup-Feeling. Wir waren 2001 eine kleine Einheit von etwa 17 Leuten. Ich bin damals sogar selbst losgezogen, um Kaffeetassen für das neue Büro in Köln zu kaufen. Es war unheimlich spannend, von Anfang an dabei zu sein und die Kanzlei in Eigenleistung mit aufzubauen, während wir gleichzeitig die ersten großen Private-Equity-Transaktionen begleiteten.