Thomas Gohrke

Dr. Thomas Gohrke

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16.05.2022Podcast-Episode

IMR126 - IMR126: Der hybride Anwalt, Immobilienwirtschafts- und Glücksspielrecht

Teilnahme am IMR Jurapodcast

Bei: Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
🚀 Karriereweg von Thomas Gohrke

Fragen & Antworten

01:10–01:40

Was bedeutet für dich der „hybride Anwalt“?

Ich stehe bewusst auf zwei Beinen: Immobilienwirtschaftsrecht und exotisches öffentliches Recht. So kombiniere ich Transaktionserfahrung mit staatlicher Organisationspraxis und kann Mandanten ganzheitlich beraten. Die Mischung verschafft mir ein Alleinstellungsmerkmal und hält meinen Alltag abwechslungsreich – genau deshalb springe ich morgens motiviert aus dem Bett.

02:04–02:42

Warum reizt dich Immobilienwirtschaftsrecht besonders?

Hier wird Strategie zu Stein. Wir gestalten Kaufstrukturen, verteilen Risiken und begleiten Investoren vom ersten Entwurf bis zur Übergabe. Es ist Immobilien-Schach: Jeder vertragliche Zug entscheidet über reale Millionen. Dass ich dabei kreativ mitgestalten darf, macht das Gebiet extrem spannend.

01:45–02:00

Braucht man zwingend Spezialisierung für Erfolg?

Nicht unbedingt. Ich habe bewusst zwei Fachgebiete kombiniert. Das Alleinstellungsmerkmal entsteht in der Schnittstelle – dort, wo andere Berater Lücken lassen. Mandanten schätzen dieses hybride Profil besonders.

02:41–02:50

Nutzt du Schachstrategien bei Transaktionen?

Definitiv. Wie auf dem Brett denke ich mehrere Züge voraus: Wer trägt welches Risiko, wann fließt Geld, welche Exit-Option existiert? Dieses strategische Denken habe ich am Schachbrett trainiert – heute setze ich es bei Vertragsgestaltung und Verhandlungen ein.

13:05–13:25

Was fasziniert dich am Glücksspielrecht?

Es ist juristisches Neuland: kaum Literatur, ständig technische Innovationen. Wir durften die ersten Regeln für Online-Casinos mitschreiben und jedes Bundesland modellieren. Die Schnittstelle von Recht, Technik und Suchtprävention hält mich intellektuell auf Trab.

06:10–06:55

Wie bist du ins Immobilienrecht hineingewachsen?

Reiner Zufall. Nach der Wende suchten Leipziger Kanzleien dringend Immobilienjuristen. Ich packte an, vertiefte mich schnell und wurde dank erfolgreicher Projekte weiterempfohlen. Learning by Doing – je komplexer die Mandate, desto rapider wuchs mein Know-how.