Mirjam Meyer

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Associate

Arbeitgeber in Folgen: Kirkland & Ellis International LLP

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Karriere-Timeline

23.03.2026Podcast-Episode

IMR356 - IMR356: Private Equity, Büroaufbau in Frankfurt, Team-Spirit, Netzwerken als Karrierefaktor

Teilnahme am IMR Jurapodcast

Bei: Kirkland & Ellis International LLP
🚀 Karriereweg von Mirjam Meyer

Fragen & Antworten

00:51–02:06

Warum wolltest du schon seit dem Kindergarten Jura studieren?

Die Eltern eines Freundes waren Anwälte und hatten tolles Spielzeug, was mich als Kind beeindruckte. Meine Mutter meinte damals, dafür müsse ich Jura studieren. Später in der Schule faszinierte mich dann die juristische Struktur: Probleme in kleine Teile zu zerlegen und mit guten Argumenten unterschiedliche Lösungen vertreten zu können, empfand ich als bemerkenswert.

02:27–02:41

Wieso hast du dich für ein Studium in Freiburg entschieden?

Ich komme ursprünglich aus Niedersachsen und wollte für das Studium bewusst weg von zu Hause. Freiburg bot eine sehr gute Universität und lag am anderen Ende Deutschlands, was für mich die beste Wahl war. Es war mir wichtig, für diesen neuen Lebensabschnitt eine räumliche Distanz zur Heimat zu gewinnen.

03:45–04:25

Warum bist du Anwältin geworden statt Richterin oder Staatsanwältin?

Ich bin ein absoluter Teammensch und diskutiere meine Arbeitsergebnisse gerne mit anderen. Berufe wie Richterin oder die Selbstständigkeit erschienen mir eher als Einzelkämpferjobs. In einer Großkanzlei erlebe ich eine starke Zusammenarbeit, bei der man im ständigen Austausch mit Kollegen steht, was meiner persönlichen Arbeitsweise viel besser entspricht.

04:33–05:53

Was hat dich an Kirkland & Ellis International LLP besonders gereizt?

Mich haben die Qualität und Komplexität der Mandate beeindruckt; die Kanzlei ist bei fast allen großen Transaktionen als Rechtsberater dabei. Zudem bot die Eröffnung des Frankfurter Büros die Chance, Strukturen und Arbeitsweisen aktiv mitzugestalten. Der Austausch mit Kollegen aus verschiedenen Kanzleien hilft mir zudem, meine eigene Arbeitsweise stetig zu reflektieren.

06:41–07:56

Wie unterscheidet sich Private Equity von klassischem M&A?

Der Unterschied liegt nicht in der Art der Transaktion, sondern im Mandantenstamm. Im Private Equity beraten wir Finanzinvestoren, die Unternehmen kaufen, um sie während einer Haltefrist von etwa fünf bis sieben Jahren aktiv mitzugestalten und im Wert zu steigern. Klassisches M&A umfasst hingegen oft strategische Investoren wie große deutsche Konzerne.

07:56–08:19

Was kennzeichnet Transaktionen im Bereich der Restrukturierung?

In der Restrukturierung bewegen wir uns im sogenannten Distressed M&A-Bereich. Das bedeutet, dass Unternehmen bereits insolvent sind oder kurz davor stehen und aus dieser Situation heraus verkauft werden. Zudem begleiten Restrukturierer auch die eigentlichen Insolvenzprozesse, was wir im reinen Private Equity-Bereich in dieser Form selbst gar nicht abdecken.