"Vertraut euch selbst! Das Bauchgefühl ist meistens richtig, wenn es um die Berufswahl geht."

Strafrecht | Strafprozessrecht

Folge 214 deines Jura-Podcasts zu Job, Karriere und Examensthemen.

Heute bei IMR zu Gast: Gerichts-Influencerin und Richterin in Hamburg, Ann-Kristin Becker. Inwieweit hat ihr familiärer Background ihre Entscheidung, Richterin zu werden, geprägt? Wie ist es, an einem der Hamburger Brennpunkte als Strafrichterin aktiv zu sein? Welche – teils kuriosen – Verfahren erlebt sie hierbei? Wie organisiert sie ihren Arbeitsalltag? Welche Routinen helfen ihr dabei und wo ist die richterliche Freiheit von großem Vorteil? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie ein Wiedersehen nach vielen Jahren hört Ihr in dieser Folge Eures Jurapodcasts. Viel Spaß!

Inhalt:

  • 00:00 Sponsor: Heuking
  • 01:03 Ann-Kristins Weg zu Jura
  • 04:10 Vis Moot Court!
  • 14:11 Richterin in St. Georg
  • 18:51 Fallbeispiel: Angefahren vom Werkstattkonkurrenten
  • 24:44 Ann-Kristins Arbeitsalltag
  • 28:58 Sitzungsdienst bei der Staatsanwaltschaft

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Transkript


Marc Ohrendorf 0:00:52
Herzlich willkommen heute mit einem, ich hätte schon fast gesagt, Gruß aus dem Norden. hoffentlich ein kleines bisschen mehr als das und einem netten kleinen Plausch. Ich habe nämlich Ann-Christin Becker zu Gast. Hallo Ann-Christin. Hi. Du bist Richterin in Hamburg, stimmt's? Das heißt, wir blicken heute mal ein kleines bisschen auf Kriminalität rund um den Hamburger Hauptbahnhof, unter anderem. Um mal so richtig zu teasen. Aber wer dieses Format hier kennt, weiß, wir fangen ganz Ganz vorne an, wie bist du zu Jura gekommen und vor allem dann auch, wie bist du dazu gekommen, Richterin zu werden? Scheiße. Ich sage deswegen Scheiße, weil ich gerade eben, das lassen wir auch drin, weil ich gerade eben dachte, ich habe dich schon mal gesehen. Wir nehmen das hier gerade remote auf. Ich war 2010 in Wismut. Ja, siehste, wir kennen uns schon 14 Jahre. Wie witzig, für welches Team. Unibonn damals. Ja. Also 18er, wie smooth es ging, um Tintenfisch. Ja, da waren wir schon zusammen in Wien. Schaut, so. Also das ist jetzt wirklich toll, weil wenn ihr mal, ja, viele Zuhörende hier im Podcast, die sind ja irgendwann zwischendurch eingestiegen. Folge 70, Folge 150, wann auch immer. Geht mal ganz, ganz, ganz zurück. Ganz an den Anfang. folge ich glaube zwei also die erste richtige folge von diesem podcast da geht's oder folge drei da geht es um den wiesn und in folge 45 oder sechs geht auch um den wiesn mit harald sippel ist ja die erste ist mit christian steger auch zusammen ein wissens anwalt in hamburg den kennst du auch natürlich sie sind natürlich so klein ist die welt sozusagen das ist jetzt die validierung sechs jahre später dass dieses event wirklich so ein interessantes netzwerk kann man nicht sagen, weil wir haben es gerade zufällig herausgefunden, aber man trifft da viele Leute und viele von den Leuten landen auch Jahre später in spannenden Positionen und gehen irgendwie weiter. Also, wenn ihr noch in der Ausbildung seid, gerade macht den Wiesg-Mut. Das ist es. Wie kam das? Also war das eine reine Gefühlssache oder hattest du auch ein paar so, ich sage mal, objektive Argumente? Nicht, dass das andere jetzt total nur subjektiv war, aber gab es da auch so andere Überlegungen, die du hier vielleicht teilen könntest? Oder war das wirklich mehr, wenn ich jetzt morgen woanders hin müsste, wäre das nicht genauso gut, wie zu Gericht zu laufen? Das ist ja ganz spannend, vielen Dank. Der Weg ist sozusagen jetzt geebnet und haben wir schon beschrieben, St. Georg, Hauptbahnhofsgegend, man kann sich so ein bisschen was denken, also wenn ihr mal in Hamburg ausgestiegen seid im Hauptbahnhof, dann gibt es da so eine Station unter anderem für Drogenabhängige in der Gegend und man kriegt so ein gewisses Bild. Gleichzeitig, wenn man die letzten Jahre sich Hamburg anguckt, ist es aber auch eine Gegend, die sich ziemlich wandelt, glaube ich. Die sich ein bisschen gentrifiziert, ist mein Eindruck. Aber es ist schon immer noch jetzt nicht das einfachste Pflaster in ganz Hamburg, sagen wir mal so. Jetzt interessiert unsere Zuhörenden hier natürlich, was du da so Schlimmes, aber vielleicht auch Kurioses, den ganzen Tag erlebst. Dann vielen herzlichen Dank, dass du hier dazu beigetragen hast, eine dieser Richterpersönlichkeiten ein kleines bisschen ins Rampenlicht, ins kleine Rampenlicht zu stellen und vor allem aber auch diesen vielseitigen Beruf aus deiner Perspektive hier dem juristischen Nachwuchs zu schildern. Danke.

Gäste

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Ann-Kristin Becker

Ann-Kristin Becker Richterin, Amtsgericht Hamburg

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