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IMR384: Öffentliches Recht in der Wirtschaftskanzlei, Verfassungsbeschwerde schreiben, Promotion in Freiburg
mit Dr. Matthias Klatt
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Über diese Episode
Folge 384 Deines Jurapodcasts zu allen Karriere- und Examensthemen
Öffentliches Recht - Verfassungsrecht - Verfassungsbeschwerde - Bundesverfassungsgericht - Grundrechte - Kunstfreiheit - Meinungsfreiheit - Kulturförderung - Kommunalrecht - Gewerberecht - Umwelt- und Planungsrecht - Zulässigkeitsvoraussetzungen - Sondervoten - Dissenting Opinion - Promotion - Wissenschaftliche Mitarbeit - Referendariat - Anwaltsstation - Berufseinstieg - Wirtschaftskanzlei - Mittelstand - Bewerbermarkt - Vorstellungsgespräch
In der 384. Episode von Irgendwas mit Recht ist Dr. Matthias Klatt von GvW Graf von Westphalen zu Gast. Matthias hat in Freiburg studiert, in Hamburg über die Sondervoten des Bundesverfassungsgerichts promoviert und ist über seine Anwaltsstation im Referendariat eher zufällig in der Wirtschaftskanzlei gelandet. Heute arbeitet er in einem Team, das Verfassungsrecht, Kommunalrecht und grundlegende öffentlich-rechtliche Fragen für den Mittelstand und die öffentliche Hand bearbeitet, vom Gewerberecht bis zu einem veröffentlichten Gutachten zu der Frage, ob der Staat antisemitische Kunst von der Kulturförderung ausschließen darf. Ausführlich geht es um den Ablauf einer Verfassungsbeschwerde: die Vierwochenfrist ab der letzten fachgerichtlichen Entscheidung, die strengen Zulässigkeitsvoraussetzungen, 70 Seiten Sachverhalt und 150 Anlagen, die die Anwaltschaft selbst zusammenstellt, und Erfolgsaussichten von ein bis zwei Prozent. Warum verlangt das Bundesverfassungsgericht anders als Amts- und Landgericht die vollständige Sachverhaltsaufbereitung von der Prozesspartei? Wie berät man Mandantinnen und Mandanten realistisch, wenn die Statistik gegen sie spricht? Was bringt eine wissenschaftliche Prägung in der anwaltlichen Praxis? Und worauf achtet ein öffentlich-rechtliches Team im Vorstellungsgespräch mit Referendarinnen und Referendaren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Kapitel:
- 00:10 - Begrüßung und öffentliches Recht bei GvW in Hamburg
- 02:22 - Warum Jura? Vom Journalismus ins Studium nach Freiburg
- 04:21 - Promotion in Hamburg über Sondervoten des Bundesverfassungsgerichts
- 07:28 - Von der Wissenschaft in die Anwaltschaft
- 09:39 - Verfassungs-, Kommunal- und Gewerberecht im Alltag
- 10:26 - Gutachten zu Antisemitismus und Kulturförderung
- 13:14 - Wie ein Verfassungsbeschwerdeverfahren abläuft
- 16:20 - Vier Wochen für Sachverhalt, Anlagen und Begründung
- 19:17 - Erfolgsaussichten von ein bis zwei Prozent
- 22:08 - Nach der Einreichung: das Warten auf Karlsruhe
- 24:44 - Worauf das Team beim juristischen Nachwuchs achtet
- 26:57 - Bewerbermarkt oder Arbeitgebermarkt?
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Zu Gast
Kapitel
- 10 SekBegrüßung und öffentliches Recht bei GvW in Hamburg
- 2:22 MinWarum Jura? Vom Journalismus ins Studium nach Freiburg
- 4:21 MinPromotion in Hamburg über Sondervoten des Bundesverfassungsgerichts
- 7:28 MinVon der Wissenschaft in die Anwaltschaft
- 9:39 MinVerfassungs-, Kommunal- und Gewerberecht im Alltag
- 10:26 MinGutachten zu Antisemitismus und Kulturförderung
- 13:14 MinWie ein Verfassungsbeschwerdeverfahren abläuft
- 16:20 MinVier Wochen für Sachverhalt, Anlagen und Begründung
- 19:17 MinErfolgsaussichten von ein bis zwei Prozent
- 22:08 MinNach der Einreichung: das Warten auf Karlsruhe
- 24:44 MinWorauf das Team beim juristischen Nachwuchs achtet
- 26:57 MinBewerbermarkt oder Arbeitgebermarkt?
Wenn man die Statistik sieht, müsste eigentlich jeder Mandant ablehnen: Die Erfolgsaussichten einer Verfassungsbeschwerde liegen bei ein bis zwei Prozent.
Q&A mit Matthias Klatt
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Über GvW Graf von Westphalen
GvW Graf von Westphalen ist eine unabhängige, mittelständische Wirtschaftskanzlei mit Wurzeln in Hamburg und heute mit sechs Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart vertreten. Rund 180 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, insgesamt gut 350 Mitarbeitende, beraten hier Mandanten vom Start-up bis zum DAX-Konzern in allen Fragen des Wirtschaftsrechts – von M&A über Handels- und Vertriebsrecht bis zu Public Sector und ESG.
Bekannt ist GvW für ihr partnerschaftliches Arbeitsumfeld, flache Hierarchien und die frühe Einbindung junger Kolleginnen und Kollegen in die Mandatsarbeit. Wer wissen will, wie die Kanzlei ESG-Beratung, KI und traditionelle Rechtsberatung zusammenbringt, sollte unbedingt in unsere Podcast-Folge mit den GvW-Expertinnen und ‑Experten reinhören – Kopfhörer auf und los!
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