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Teil 3 / 6

💰 Besoldung & Gehalt

R-Besoldung im Bundesländervergleich, Erfahrungsstufen und A-Besoldung für Rechtspfleger.

Teil 11 von 6 gelesenTeil 6

R-Besoldung für Richter und Staatsanwälte

Richter und Staatsanwälte werden nach der R-Besoldung (Besoldungsordnung R) vergütet. Die Besoldungsgruppen reichen von R 1 (Einstieg) bis R 10 (Präsident des Bundesverfassungsgerichts). Jedes Bundesland beschließt seine eigene Tabelle, und die Abstände sind erheblich: Das Grundgehalt in der Eingangsstufe der R 1 liegt zwischen 4.847 EUR im Saarland und 5.514 EUR in Berlin — 666 EUR oder rund 14 Prozent Unterschied. Über die Erfahrungsstufen steigt das Gehalt automatisch an, bis je nach Land 7.675 bis 8.529 EUR brutto monatlich erreicht sind. Alle Beträge sind Grundgehälter ohne Familienzuschlag, Zulagen und Sonderzahlungen; Stand ist August 2026.

4.847 EUR
Einstieg Min.
5.514 EUR
Einstieg Max.
7.675 – 8.529 EUR
Höchste Stufe
8 – 12 Stufen
je nach Land 18 – 28 Dienstjahre

R 1 Einstiegsgehalt nach Bundesland (Stand August 2026)

Durchschnitt: 5.263 EURSpanne: 4.8475.514 EUR
1Berlin
5.514 EUR
2Hessen
5.411 EUR
3Bremen
5.349 EUR
4Hamburg
5.336 EUR
5Nordrhein-Westfalen
5.331 EUR
6Schleswig-Holstein
5.311 EUR
7Brandenburg
5.298 EUR
8Baden-Württemberg
5.296 EUR
9Mecklenburg-Vorpommern
5.283 EUR
10Rheinland-Pfalz
5.279 EUR
11Niedersachsen
5.266 EUR
12Bayern
5.254 EUR
13Sachsen
5.210 EUR
14Thüringen
5.165 EUR
15Sachsen-Anhalt
5.062 EUR
16Saarland
4.847 EUR
Top 3 DurchschnittStand: August 2026

Erfahrungsstufen R1

Das Grundgehalt in der R-Besoldung steigt automatisch mit der Dienstzeit. Wie viele Erfahrungsstufen es gibt und in welcher Stufe Berufsanfänger starten, regelt jedes Land selbst: Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt kommen mit acht Stufen aus, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen haben zwölf. Berlin, Hamburg und das Saarland setzen Berufsanfänger in Stufe 1 ein, Bayern und Nordrhein-Westfalen in Stufe 2, Hessen erst in Stufe 3. Bis zur Endstufe vergehen je nach Land 18 Dienstjahre (Berlin, Bayern, Hessen) bis 28 Dienstjahre (Hamburg). Die Zeitleiste zeigt den Aufstieg in Berlin.

1
St. 1
3 J.
2
St. 2
2 J.
3
St. 3
2 J.
4
St. 4
2 J.
5
St. 5
3 J.
6
St. 6
3 J.
7
St. 7
3 J.
8
St. 8
NRWR1 Gehaltsentwicklung
St. 2
5.331
St. 3
5.445
St. 4
5.741
St. 5
6.036
St. 6
6.331
St. 7
6.627
St. 8
6.922
St. 9
7.217
St. 10
7.513
St. 11
7.808
St. 12
8.104
BayernR1 Gehaltsentwicklung
St. 2
5.254
St. 3
5.542
St. 4
5.831
St. 5
6.119
St. 6
6.408
St. 7
6.696
St. 8
6.985
St. 9
7.273
St. 10
7.562
St. 11
7.850

A-Besoldung für Rechtspfleger

Rechtspfleger werden nach der A-Besoldung (Besoldungsordnung A) vergütet. Der Einstieg erfolgt in der Besoldungsgruppe A9 nach Abschluss des dualen Studiums. Durch Beförderungen sind Aufstiege bis A13 (Bezirksrevisor) möglich. Die genauen Beträge variieren nach Bundesland.

BesoldungsgruppeRolleGehaltsspanne
A9Einstieg Rechtspflegerca. 3.200 – 3.400 EUR
A11Oberrechtspflegerca. 3.800 – 4.200 EUR
A13Bezirksrevisorca. 4.600 – 5.100 EUR

Besoldungserhöhungen 2025/2026

Ab 01.04.2025+3,0 % (mindestens +110 EUR)
Ab 01.05.2026+2,8 %
Gesamterhöhung über 27 Monate:5,8 % über 27 Monate
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Alle 16 Bundesländer mit Noten, Gehalt, Richterwahlausschuss und Besonderheiten.

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