"Man schaut sich u.a. Prozesse an - im Sinne von Abläufen. Und das sehr genau […]. Man überlegt sich: Was ist daran eigentlich automatisierungsfähig?"

Zivilrecht | Prozessführung | Litigation | Masseverfahren | Automatisierung

Folge 127 deines Jura-Podcasts zu Job, Karriere und Examensthemen.

In der heutigen Folge Eures Jura-Podcasts begrüßen wir Konstantin Kohlmann und Lara Friederichs. Als Anwälte bei Freshfields Bruckhaus Deringer beraten sie in Masseverfahren internationale Konzerne wie beispielsweise die Volkswagen AG. Beide berichten in dieser Folge von ihren vielseitigen Karrierewegen und wie der anwaltliche Beratungsalltag in Masseverfahren aussieht. Was ist eigentlich ein Masseverfahren und wie unterscheidet es sich vom “klassischen” Zivilprozess? Wo liegt in diesen Konstellationen der Unterschied zwischen der strategischen Beratung am Mandat und der eigentlichen Fallarbeit? Wie entwickelt sich ein Mandat in einem mehrjährigen Masseverfahren weite? Welche Bedeutung hat der Einzelfall dann noch? Auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr von Konstantin und Lara im heutigen Gespräch spannende Antworten. Außerdem beleuchten sie, was Anwält:innen zukünftig brauchen, um in diesem Feld zu erfolgreichen Anwaltspersönlichkeiten heranzuwachsen. Also: Schnell reinhören – und viel Spaß!

Inhalt:

  • 00:20 Vorstellung Konstantin Kohlmann
  • 01:18 Vorstellung Lara Friederichs
  • 08:57 Masseverfahren
  • 10:48 Unterschied Masseverfahren und “klassicher Fall”
  • 13:25 Arbeit am Mandat vs Arbeit am Fall
  • 14:47 Automatisierung in Masseverfahren
  • 17:50 Die Entwicklung des Mandats im Masseverfahren am Einzelfall
  • 22:53 Einheit für Masseverfahren bei Freshfields
  • 25:36 Voraussetzungen für anwaltliche Arbeit in Masseverfahren

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Transkript


Lara Friederichs 0:02:45
Nicht bei mir, auch das ganz anders war es ganz weit weg. Tatsächlich, Ich wollte vor allen Dingen die Anwältin werden, das war ja genau, finde ich auch aus heutiger Sicht war das super. Ich wollte immer in die weite Welt raus. Die Umzüge haben wahrscheinlich auch schon dazu beigetragen. Ich wollt Diplomatin werden, das war mein Traumberuf, ich wollte reisen, ich wollte die weite Welt sehen, ich wollte zur UN, ja, und dann war ich im Referendariat und hab mir das Auswärtige Amt auch in zwei Stationen angeschaut und war sowohl in der Zentrale in Berlin als auch in der Botschaft in Mexiko City, und muss sagen Mexico City eine Traumstadt. Ich habe da wirklich ganz, ganz, ganz, ganz tolle Zeit verbracht, insbesondere meiner Freizeit, in der Station selber habe ich dann doch gemerkt so, es ist mir ein bisschen zu weit weg von dem, das man sieht, was man eigentlich tut, und es ist sehr viel repräsentieren und sehr viel Bürokratie und hätte so ein Schlüssel Erlebnis damals, das ich, zuständig war einen Bericht zu erstellen und dachte dann aber, wenn ich mich mal direkt an die Fachabteilung, um da noch ein paar Informationen zusammen zu sammeln hab deine E Mail hingeschrieben an einen zuständigen Menschen und dabei leider einige Raki Ebene übersehen, kam nicht ganz so gut an. Da habe ich dann doch gemerkt, dass ich vielleicht auch ein bisschen zu forsch unterwegs war für die Verwaltung und musste mich danach dann etwas neu orientieren, wo ich hinwollte.
Marc Ohrendorf 0:04:54
Ok. Ja
Konstantin Kohlmann 0:06:29
Genau, bin aus dem Düsseldorfer Büro gekommen, und wie bin ich zur Verschließt gekommen? Eigentlich? Und wenn man bei uns und im Team sich umschaut, sagen, dass er sehr viele, so er so zufällig Ich gucke auch über zu Lara und weiß auch bei ihr Das war jetzt nicht so ab dem sechsten Lebensjahr geplant. Großkanzlei ich hatte tatsächlich durchs Referendariat hinweg und auch irgendwie elterlicher Seitz und so wenig Bezug zu Großkanzleien war in der Anwalt Stationen der kleinen, feinen Boutique für den grünen Bereich. Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Dann spät kam ich auf den Trichter und sagte mir Okay, so Großkanzlei aber, sollte es gesehen haben und hab mich dann anders als meine damalige Freundin und jetzige Frau gegen Australien entschieden hat, gesagt Es geht einmal zu einer Großkanzlei, hat mich dann beworben, bei einer internationalen Einheit, die in Köln ansässig war und immer noch ist abgelehnt worden. Mit der Begründung, ich hätte mich zu spät beworben. Das ist bei mir nicht so ganz so gut angekommen. Ich hab gesagt jetzt erst recht, bildlich gesprochen habe ich mir habe ich mir gesagt so, wenn die mich nicht auf morgen blau rauf lassen, dann gehe ich jetzt auf Mount Everest und jetzt bewerbe ich mich bei Frau Spiels und so dieses Bild zu Berg, das trifft auch ganz gut, wie meine damalige Wahrnehmung von so Großkanzleien war also ziemlich unwirtlich und eisige Temperaturen und je höher man kommt, desto dünner wird die Luft und so und, da der überleben wirklich nur so Jura kampfmaschinen also wohl oh ja, und die marschieren dann da hoch und gnadenlos, und dann haben sie mich bei Freshfields genommen und dann bin ich da in der Litigation Abteilung gelandet und muss aber sagen dieses Wohl, euer Bild, das stimmte einfach überhaupt nicht.
Konstantin Kohlmann 0:28:08
Vielen Dank.

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